Peynirli Pide – Pide mit Käse

Peynirli Pide – Pide mit Käse

WERBUNG: Hallo ihr Lieben. Heute habe ich klassische türkische Pide mit einer Käsefüllung für euch (Peynirli Pide).

Das Rezept stammt vom türkischen Koch Musa Dagdeviren. Er hat gemeinsam mit dem ZS Verlag ein ganz tolles Rezeptbuch herausgebracht, welches sich „TÜRKEI, DAS KOCHBUCH“ nennt. Es ist ab heute, den 10.09.2019, im Handel erhältlich.

In diesem Buch findet ihr alle türkischen traditionellen Rezepte aufgeführt. Es gibt wirklich eine Vielzahl an tollen Rezepten. Die meisten kannte ich noch gar nicht. Ich konnte mich gar nicht entscheiden, welches Rezept ich euch vorstelle.

Übrigens findet ihr unter jedem Rezept die Herkunftsstadt der Gerichte. Das Käse Pide stammt aus Istanbul und allen Landesteilen.

Unterteilt ist das Kochbuch in insgesamt 17 Kategorien und stellt sich wie folgt zusammen:

  • Einführung
  • Suppen
  • Salate&Vorspeisen
  • Gemüse, Eier und Hülsenfrüchte
  • Gefüllte und gerollte Köstlichkeiten
  • Fleisch
  • Geflügel und Rind
  • Innereien
  • Fisch und Meeresfrüchte
  • Pilaw
  • Brot und Backwaren
  • Süßspeisen
  • Getränke
  • Gastköche
  • Vorräte
  • Glossar
  • Register

Wie ihr sehen könnt, ist das Buch breit gefächert. Es ist für jeden etwas dabei.

Eins steht fest. Ich werde in Zukunft definitiv ganz viele Rezepte aus dem Buch zur Inspiration nutzen und freue mich schon riesig darauf. Habe übrigens ein Rezept entdeckt, welches sich Walnusspfannkuchen mit Zimt (Silki Tatlisi) nennt. Meiiin Gooott, klingt das nicht lecker?! Besonders passt es jetzt zu dieser Jahreszeit. Muss ich mal ausprobieren.

Sooo, jetzt geht es aber los mit dem Rezept zum Käse Pide.

Zutaten

Ich habe im Video mehr Teig hergestellt. Die unten aufgeführten Mengenangaben beziehen sich nur auf 4 Pide.

Zutaten für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 175 ml lauwarmes Wasser  50 g frische Hefe (falls ihr wie ich auch 1 kg Mehl bearbeiten wollt, reichen 50 g auch völlig aus)
  • ½ TL Salz
  • 1 TL Zucker

Zutaten für die Füllung:

Hier habe ich einige Zutaten weggelassen, dafür aber ein paar andere ergänzt um euch meine liebste Variante zu zeigen.

  • 300 g gebröselter Schafskäse
  • 300 g geriebener Kasar Käse oder Gouda (habe ich ergänzt)
  • 3-4 Frühlingszwiebel (in Ringe geschnitten)
  • 1 Hand voll gehackte Petersilie
  • 1 Hand voll gehackter Dill (habe ich weggelassen)
  • 2 Eier
  • ½ TL Chiliflocken (habe ich weggelassen)

Zubereitung:

Für den Teig wird zunächst die Hefe im lauwarmen Wasser gelöst. Alle anderen Zutaten werden in einer großen Schüssel verrührt, eine Mulde in die Mitte gemacht und die Hefe-Wassermischung hineingeschüttet. Alles wird dann zu einem gleichmäßigen Teig geknetet. Das dauert etwa 5 Minuten. Unter Umständen benötigt ihr etwas mehr Mehl. Das ist immer wetterabhängig. Auch spielt die Beschaffenheit des Mehls eine große Rolle. Der Teig sollte weich sein und am Ende so gut wie gar nicht mehr an den Händen kleben.

Die Schüssel wird dann mit einem feuchten Tuch abgedeckt und an einem warmen Ort gehen gelassen. Das kann 30-45 Minuten dauern. Je nach Zimmertemperatur.

Zwischenzeitlich wird die Füllung zubereitet. Hierfür werden alle Zutaten vermengt.

Nach der Gehzeit, werden aus dem Teig 4 gleichgroße Kugeln geformt und auf eine mit Mehl ausgestreute Arbeitsplatte gelegt und mit einem feuchten Tuch nochmals für ca. 15-20 Minuten ruhen gelassen. Anschließend werden die Kugeln zu langen Rechtecken (oder oval wie bei mir) ausgerollt. Dabei die Arbeitsplatte unbedingt bemehlen. Der Teig wird mit der Käsefüllung bedeckt. Spart aber einen Rand von ca. 3 cm aus. Dieser wird dann nämlich über die Füllung nach innen eingeklappt. Die Enden werden gut zusammengedrückt und die Pide leicht in die Länge gezogen.

Jetzt kommen die Pide bei 240°C in den vorgeheizten Backofen bis sie goldbraun werden. Ihr könnt sie aber auch, wie ich, auf einem Pizzastein im Gasgrill zubereiten.

Zum Schluss werden die Ränder der Pide noch im heißen Zustand mit etwas Butter eingestrichen und können dann serviert werden. Am besten passt Ayran dazu. Auch hierzu findet ihr ein Rezept im Kochbuch von Musa Dagdeviren.

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